Veröffentlicht am

Carport Dach mit Trapezblech & Pfannenprofilen decken

Carport

Carports haben sich in Österreich zu einem Trend entwickelt und lösen die klassische Garage immer öfter ab. Carports werden gewöhnlich aus Holz, seltener aus Metall oder Kunststoff gebaut. Ein Carport bieten den Vorteil die untergestellten Autos vor Wind und Wetter zu schützen, wobei durch die offene Bauweise gleichzeitig aber Abgase und Feuchtigkeit gut entweichen können.

Das zentrale Element eines Carports ist dabei das Dach, handelt es sich bei einer solch „offenen Garage“ im Grund um nichts anderes als ein Dach auf Stelzen. Dabei sind Metalldächer die beliebteste Form der Dacheindeckung bei Carports.

Blechdächer haben den großen Vorteil, dass sie nicht nur preiswert sind, sondern auch schnell und einfach montiert werden können. Dazu bestechen Blechdächer mit einem besonders geringen Gewicht, einer hohen Belastbarkeit gegenüber Witterungseinflüssen und einer hohen Korrosionsbeständigkeit.

Unterschiedliche Dachformen bei Carports

Die meisten Carports haben entweder ein klassisches Flachdach, eine einseitige Dachschräge als Pultdach oder ein Satteldach. Seltener entscheiden sich Bauherren für Walmdächer oder Tonnendächer.

Leichtmetallprofile eigenen sich für fast alle Dachformen: Bleche in verschiedener Ausführung können sehr leicht bearbeitet und somit quasi jeder Dachform angepasst werden.
Während klassische Ziegel- oder Schieferplatten-Dachdeckungen eine Mindestneigung von etwa 22 Grad erfordern, können Trapezbleche und Dachpfannenprofile auch bei geringeren Neigungen zum Einsatz kommen. Bei einem Flachdach sollten für eine Dacheindeckung mit Trapezblechen zumindest 6° Grad Neigung vorhanden sein, damit Wasser ungehindert abfließen kann und das Dach wirklich dicht bleibt.

Carport Dacheindeckung mit Trapezprofilen oder Dachpfannen Optik

Trapezprofile sind im Normalfall aus verzinktem Stahlblech oder Aluminium gefertigt, wobei unterschiedlichen Profilierungen, Profilhöhen und Materialdicken vielfältige Möglichkeiten bieten.

Neben den klassischen Trapezblechen, dessen Erscheinungsbild durch die Sicken und Stege geprägt wird, gibt es auch Blechdachprofile die das Erscheinungsbild klassischer Dachziegel imitieren. Solche Dachpfannenprofile verbinden die Vorteile eines Blechdachs mit dem Look klassischer Deckwerkstoffe, wie Ton oder Keramik. Somit lässt sich das Dach eines Carports hervorragend an das Dach des zugehörigen Wohnhauses anpassen, ohne auf die Vorteile eines Metalldachs verzichten zu müssen.

Bleche aus Aluminium sind in der Regel teurer als solche aus Stahl. Ein Alublechdach ist wetterfest, rostet weniger und ist vom Gewicht her besonders leicht. Stahlbleche dagegen haben den Vorteil ausgesprochen robust zu sein und auch große Belastungen, etwa durch Hagel, auszuhalten.

Ob sich die Mehrinvestition für Aluminiumprofile bei Ihrem Projekt lohnt können Ihnen unsere Mitarbeiter oder Ihr Dachdecker sagen.

Vlies als Kondenswasser- und Lärmschutz

Um das Abtropfen von sich an der Decke sammelnden Kondenswasser zu verhindern, sollte auf die Unterseite der Profile ein Antikondensvlies aufgeklebt werden.

Ein solches Vlies sagt die überschüssige Feuchtigkeit auf und speichert das Kondensat bis es bei Erwärmung wieder an die Umluft abgegeben werden kann. So kommt es nicht dazu, dass Kondenswasser von der Decke auf die untergestellten Autos tropft. Dazu hilft ein Fließ auch das Dach gegen Schall zu isolieren und trägt zur Geräuschdämmung bei.

 

Sie möchten Ihren Carport mit einem Blechdach eindecken? Kontaktieren Sie uns mit den Eckdaten Ihres Projektes und holen Sie sich ein unverbindliches Angebot für ein Leichtmetalldach von Maslen.

Jetzt kontaktieren!

 

Bildnachweis: Gemeinfrei